Kreisschule Bechburg Oensingen

IHC Oensingen Roadrunners I — Capolago Flyers I

Sieg nach mühsamem Ringen         

Nachdem man zu Beginn der „Rückrunde“ das Derby gegen Oberbipp gewinnen konnte, wartete letzten Sonntag mit den Capolago Flyers gleich der nächste äusserst unangenehme Gegner auf die Roadies. Die Südtessiner zeichnen sich vor allem durch viel Kampfgeist und hartem Körperspiel. Mit diesen Attributen, gemischt mit der individuellen Abschlussstärke einzelner Akteure gelang es den Flyers die Oensiger im Hinspiel nach Penaltyschiessen niederzuringen.  Auf Seiten der Gastgeber war man also vorgewarnt und man nahm sich klar das Ziel dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Mit drei kompletten Blöcken wollte man von Beginn weg Tempo machen und den Tessinern, welche bereits am Vorabend ein Spiel absolviert hatten, den Schneid abkaufen.

Zerfahrener erster Abschnitt

Zum Erstaunen aller wich Capolago trotz schmalem Kader nicht von ihrer Taktik aus dem Hinspiel ab. Mit konsequentem Forechecking und aggressivem Körperspiel störten sie die Oensiger bereits im Spielaufbau und brachten diese dadurch sichtlich aus dem Konzept. Unter dem Druck des Tessiner Pressings wurden unzählige erste Pässe zu ungenau gespielt und allzu oft fuhr man sich in der Mittelzone fest. Nach nicht einmal drei Minuten kam es für die Gäste sogar noch besser als sie einen Abpraller zur Führung verwerten konnten. Die Gäste fanden eindeutig besser ins Spiel und konnten die Roadies problemlos aus der eigenen Gefahrenzone heraushalten. Die Gastgeber ihrerseits agierten etwas schläfrig und so gab es auf keinen Seiten viele zwingende Torchancen. Wie aus dem nichts konnten die Gäste in der 18. Minuten mit einem satten und platzierten Schuss ihre Führung ausbauen. Die Antwort der Roadies erfolgte jedoch sogleich nur 85 Sekunden später war der Spielstand wieder ausgeglichen. Erst traf Altermatt per Ablenker und kurz darauf Gerber. Kurz vor Ende des ersten Abschnitts hatten dann die Schiedsrichter ihren ersten unrühmlichen Auftritt, mehr oder weniger aus dem Nichts wurden gleich zwei Oensiger Spieler auf die Strafbank geschickt.

Erfolglose Steigerung im zweiten Durchgang

Die doppelte Unterzahl dauerte allerdings nur gerade 10 Sekunden, dann handelte sich auch einer der Gäste eine Strafe ein. Somit ging es mit 3-gegen-2 weiter, nachdem kurz darauf ein Bandencheck von den Herren in Schwarz grosszügig übersehen worden war, kochten die Emotionen ein erstes Mal hoch, was in einer Disziplinarstrafe für die Gastgeber endete, hier liessen die Unparteiischen jegliches Fingerspitzengefühl vermissen. Am Spielerbestand auf dem Feld änderte diese Strafe jedoch nichts und die Gäste konnten die Überzahlsituation ausnutzen, erneut mittels sattem Handgelenkschuss. Angestachelt von diesen Szenen erhöhten die Roadies deutlich die Schlagzahl, was dazu führte, dass man nun zu deutlich mehr Chancen kam und dass sich die Gäste vermehrt nur noch mit Fouls zu wehren wussten. Die Hausherren sündigten jedoch wie so oft im Abschluss und so dauerte es bis zur 38. Minute ehe man erneut ausgleichen konnte.

Klare Leistungssteigerung mit unrühmlichem Ende

Der Ausgleich verlieh den Roadies sichtlich Flügel und von nun an war man klar die bessere Mannschaft, so konnte man bis zum Seitenwechsel mit zwei Toren in Führung gehen. Bei den Gästen waren die schweren Beine nun deutlich ersichtlich und sie kamen nur noch vereinzelt bei Kontern zu Abschlüssen. Schon fast mühelos kam man 8 Minuten vor Schluss zur nun verdienten Drei-Tore-Führung. Das Spiel war eigentlich bereits entschieden und plätscherte so vor sich hin. Auch als Torhüter Elmer gut 6 Minuten vor Schluss so unglücklich von einem Ball getroffen wurde, dass das Spiel für ihn zu Ende war, änderte sich nichts am Spielgeschehen. Im Gegenteil Ersatzmann Perren hatte gleich einige sichere Aktionen und den Roadies gelang sogar noch das 7:3. Was danach folgte lässt sich kaum in Worte fassen, traten die beiden Schiedsrichter doch erneut ins Rampenlicht. Nachdem sie nach einem harmlosen Gerangel vor dem Oensiger Kasten nur die Gastgeber mit Strafen belegten, fand man sich nicht nur für den Rest des Spiels in Unterzahl wieder, nein zum Erstaunen und Entsetzen aller wurde auch gleich noch ein Oensiger Spieler unter die Dusche geschickt. Als ob das alles nicht genug wäre, folgten darauf auch noch unzählige Diskussionen, da die beiden Herren eine eigene Interpretation der Regeln und sprachen ein Strafmass aus, dass reglementtechnisch gar nicht möglich ist. Zudem liessen sie auch die Strafen in der falschen Reihenfolge ablaufen und bemerkten zu guter Letzt nicht einmal, dass nicht alle dieser Strafen auf dem Matchblatt erfasst sind. Kurz zusammengefasst, wenn der Teufel Prada trägt, trägt die Inkompetenz wohl offensichtlich schwarz.

Dank diesem Sieg und einem gelichzeitigen Patzer der Konkurrenz haben die Roadies die vorzeitige Playoff Teilnahme geschafft und auch der erste Tabellenplatz kann bereits in den nächsten Spielen gefestigt werden. Trotz diesen erfreulichen Ergebnissen, kam kaum Freude auf, zu gross war das Unverständnis über das Verhalten der Unparteiischen und irgendwie vergeht einem nach solchen Aktionen etwas die Lust aufs Hockeyspielen.

Telegramm: IHC Oensingen Roadrunners I – SHC Capolago Flyers I 7:5 (2:2/1:1/4:2)

SR: Salzer / Seiler

Tore: 02:56 Zanda (Gaeta A.) 0:1; 17:40 Fiboli (Godenzi) 0:2; 17:54 Gerber (Jorns) 1:2; 18:05 Altermatt (Schneider) 2:2; Gaeta C. (Cetti C.) (PP) 2:3; 37:29 Müller (PP) 3:3; 42:25 Müller (Utz) (PP) 4:3; 46:14 Gerber 5:3; 52:41 Niggli (Schneider) 6:3; 54:55 Kanobel F. (Kanobel P.) 7:3; 58:37 Godenzi (Gaeta) (PP) 7:4; 59:17 Cetti C. (Gaeta C.) (PP) 7:5

Strafen: 7x 2min + 1x 10min (Kanobel F.) + 1x 20min (Müller) gegen Oensingen und 7x 2min gegen Capolago

Aufstellung Oensingen: Elmer (ab 53:59 Perren L.), Niggli, Fluri, Müller, Zemp, Jorns, Schneider, Altermatt, Kanobel F., Gerber, Utz, Bongni, Kanobel P.

Bemerkungen: Oensingen ohne Buchwalder (abwesend), Oliva, Kipfer (Ausland), 53:59 Elmer verletzt ausgeschieden.

IHC Oensingen Roadrunners I — IHC Grenchen

Endlich wieder drei Punkte!

Nachdem die Roadies zuletzt dreimal in Folge Überstunden leisten mussten wollte man nun im Kantonsderby gegen den Aufsteiger aus Grenchen endlich wiedermal die volle Punktzahl einfahren. Die Platzherren wurden vor dem Spiel vom Coach auf das Spiel gegen den eher unbekannten Gegner eingeschworen.

Die Ansprache zeigte Wirkung und die Oensinger waren bemüht, dem Spiel von der ersten Minute an den Stempel aufzudrücken. Dieses Unterfangen gelang sehr gut, bereits in der vierten Minute konnte der Führungstreffer durch Zemp gefeiert werden. Und es kam noch besser, Schneider und Müller (in Überzahl) sorgten mit sehenswerten Weitschüssen für das 3:0 Drittelsresultat. Die Führung hätte zu diesem Zeitpunkt aber noch höher ausfallen sollen, wurden doch erneut einige hochkarätige Chancen fahrlässig ausgelassen. Die Grenchner waren bis anhin nur mit wenigen Angriffen gefährlich, doch Perren im Tor der Oensinger begann stark und sollte im weiteren Spielverlauf der erwartet sichere Rückhalt bleiben.

Im zweiten Abschnitt schalteten die Gäste nun einen Gang höher, insbesondere kamen die Roadies nun die Härte des Gegners zu spüren. Überrascht von dieser Spielweise liessen sich die Gastgeber von den Kantonsrivalen zu einem Revanchefoul hinreissen. Die Gegner liessen sich nicht zweimal bitten und schafften so den wichtigen Anschlusstreffer zum 1:3. Mit einem schnell eingeleiteten Konter stellte man den alten Vorsprung aber postwendend wieder her, doch auch Grenchen konnte nach einer weiteren Zeigerumdrehung ihrerseits wieder ein Tor erzielen. Mit einem Timeout versuchte Coach Flückiger die gewohnte Ordnung wieder in die Reihen der Oensinger zu bringen.
Das nächste Tor fiel aber erneut auf Seiten der Gäste, nun waren die Uhrenstädter wieder zurück im Spiel. In dieser Phase entschärfte Goalie Perren einige gute Torchancen. Die Gäste zogen ihre harte Spielweise weiter durch und profitierten von einem passiven Schiedsrichterduo, welchem das Spiel in dieser Phase grösstenteils entglitt. Viele Diskussionen und ungeahndete Fouls waren die Folge, der Spielfluss brach komplett zusammen. Nach einiger Zeit änderten die Unparteiischen ihre Linie und ahndeten nun fast jeden Körperkontakt. Manch einer verlor in dieser Phase den Überblick über die Strafensituation, so fühlte sich Coach Flückiger gezwungen, dem Schiedsrichterduo einzelne Paragraphen aus dem Strafenreglement in Erinnerung zu rufen.
Eine Wichtige, Rückblickend siegbringende Aktion kann in diesem Drittel noch vermerkt werden. Eine der Überzahlsituationen nutzte Müller zum Ausbau der Führung zum 5:3 aus.

Auch im letzten Drittel wurden weiter fleissig Strafen verteilt. Nun hatten sich die Gastgeber aber wieder gefangen und besannen sich auf ihre eigenen Stärken. In der 47. Minute konnte eine weitere Überzahlsituation umgemünzt werden. Ein Laserpass von Patrick Kanobel (Fälschlicherweise erhielt Fabian Kanobel den Assist zugeschrieben – Sein Bruder wird es ihm verzeihen) fand die Schaufel von Altermatt und schon stand es 6:3. Ein Doppelschlag kurz vor und nach dem letzten Seitenwechsel brachte die definitve Entscheidung zu Gunsten der Oensinger. Das Grenchner Tor in der letzten Minute war nur noch Resultatkosmetik.
Endlich feierten die Roadrunners wieder einen Sieg nach 60 Minuten und konnten sich so drei weitere Punkte aufs Konto schreiben. Nach 6 Spielen steht man nach Verlustpunkten auf dem dritten Tabellenrang und musste sich noch keine Niederlage nach 60 Minuten eingestehen. Am kommenden Samstag kommt mit Capolago der nächste schwierige Gegner zu Besuch, ein weiterer Sieg ist gefordert, will man in der Tabelle weiter nach oben klettern.

 

Telegramm: IHC Oensingen Roadrunners I – IHC Grenchen 8:4 (3:0/2:3/3:1)

SR: Bieri / Schönenberger

Tore: 03:43 Zemp (Müller) 1:0; 09:24 Schneider (Niggli) 2:0; 15:23 Müller (F. Kanobel) 3:0; 23:47 Hudecek (S. Dick) 3:1; 24:27 F.Kanobel (Müller) 4:1; 25:20 Müller (Büchi) 4:2; 29:49 Hudecek (Appoloni) 4:3; 35:18 Müller (F. Kanobel) 5:3; 46:24 Altermatt (F. Kanobel) 6:3; 49:26 J. Perren (Bongni) 7:3; 50:30 Niggli (F. Kanobel) 8:3; 59:06 Lüthi (Büchi) 8:4.

Strafen: 5x 2min gegen Oensingen und 9x 2min gegen Grenchen.

Aufstellung Oensingen: Perren L., Niggli, Bongni, Fluri, Müller, Zemp, Kipfer, Schneider, Altermatt, Kanobel F., Perren J., Utz, Kanobel P.

Bemerkungen: Oensingen ohne Buchwalder (verletzt), Elmer, Oliva, Kopp.

 

IHC Oensingen Roadrunners I — Fight Pigs Gersau

Wer sie vorne nicht macht…

Mit den Fight Pigs Gersau war vergangenen Sonntag der Aufsteiger zu Gast in Oensignen, die Schwyzer machen ihrem Vereinsnamen alle Ehre uns sind dafür bekannt bis zum Umfallen um jeden Ball zu kämpfen. Die Roadies ihrerseits wollten ihre läuferischen und spielerischen Vorteile ausspielen und so den Gegner auf keinen Fall ins Spiel kommen lassen. Da der bereits angeschlagene Zemp bereits nach dem Warmup Forfait geben mussten, trat man der Gersauer Armada nur mit 11 Feldspielern gegenüber. Nichtsdestotrotz war man optimistisch, dass man bei herrlichem Frühlingswetter den Heimvorteil nutzten kann.

Das Spiel selbst verlief eigentlich nach dem Gusto der Platzherren, eindeutig die Pace bestimmend, kam man zu deutlich mehr Abschlüssen als der Gegner, welcher meist nur auf Grund von Patzern im Defensivspiel der Gäuer zu Chancen kam. Leider sollte es von diesen Fehlern an diesem Nachmittag (zu) viele geben.  Nach 13 Minuten konnte man dann endlich in Führung gehen und auch den Ausgleichstreffer in der 17 Minute konnte man mit einem weiteren Weitschusstreffer postwendend beantworten. Das zweite Drittel verlief eigentlich nach dem selben Fahrplan, Ausgleich der Gäste nach einem Fehler im Aufbauspiel der Roadies, erneute Führung per Weitschuss. So ging es auch mit einem Ein-Tore-Vorsprung in die zweite Pause, bemerkenswert dabei alle Oensiger Tore wurde bisher von Verteidigern erzielt.  Auch das letzte Drittel verlief grösstenteils nach demselben Schema, schneller Ausgleich der Fight Pigs, erneute Führung der Roadies, neuerlicher Ausgleich der Gäste. Nachdem Ausgleichstreffer waren eigentlich nur noch die Hausherren am Drücker, leider wurden jedoch die Chancen gleich im Minutentakt vergeben. In der 58. Minute geschah dann das schier unfassbare (auch wenn es eigentlich von jener alten, im Titel dieses Textes erwähnten Hockeyweisheit prophezeit wurde…) die Gersauer gingen nach einem Konter zum ersten Mal überhaupt in diesem Spiel in Führung. Die Gäste inkl. Anhang im Freudentaumel, die Roadies ihrerseits in einer Art Schockstarre? Nein, mitnichten der heute äusserst starke Müller traf nur gut eine Minute später zum mehr als verdienten Ausgleich. Beflügelt vom Erfolgserlebnis drückten die Gastgeber erneut auf ein weiteres Tor, doch auch in den letzten Minuten wurden noch zahlreiche Chancen vergeben. So musste man zum vierten Mal im fünften Spiel (!!!) in die Verlängerung und es waren es die Gäste, welche einen Angriff erfolgreich abschliessen konnten, nachdem man sich auf Seite der Gäste, nicht zum ersten Mal an diesem Nachmittag, viel zu passiv verhalten hatte. So wurde eine durchaus akzeptable und zeitweise sogar gute Leistung nur mit einem Punkt belohnt. Für die nächsten Spiele braucht es unbedingt eine bessere Chancenauswertung und eine tiefere Fehlerquote damit man endlich wieder die vollen drei Punkte einfahren kann.

 

 

Telegramm: IHC Oensingen Roadrunners I – Fight Pigs Gersau 5:6 n.V. (2:1/1:1/2:3/0:1)

SR: Haider / Hagnauer

Tore: 13:00 Müller (Oliva) 1:0; 16:27 Märchy (Manea) 1:1; 16:42 Müller (Perren J.) 2:1; 24:06 Häusler P. 2:2; 25:26 Fluri (Kanobel F.) 3:2; 41:28 Häusler P. (Märchy) 3:3; 43:13 Oliva (Schneider) 4:3; 46:26  Camenzind (Costa) (PP) 4:4; 57:22 Häusler P. (Märchy) 4:5; 58:14 Müller (Oliva) 58:14; 61:56 Märchy (Habegger) 5:6

Strafen: 3x 2min gegen Oensingen und 4x 2min gegen Gersau

Aufstellung Oensingen: Elmer, Niggli, Fluri, Müller, Zemp, Oliva, Schneider, Altermatt, Kanobel F., Perren J., Utz, Bongni, Kopp

Bemerkungen: Oensingen ohne Buchwalder (verletzt), Kanobel P. (Militär), Kipfer, Zemp beim Einspielen verletzt ausgeschieden

 

 

IHC Oensingen Roadrunners I — Paradiso Tigers

Alle Jahre wieder…

Keine 24 Stunden nach dem Auftaktsieg gegen La Neuveville war mit den Paradiso Tigers bereits der nächste Gegner zu Gast am Jurasüdfuss. Auch an diesem schönen, sonnigen Samstag Vorabend konnte Coach Flückiger aus dem vollen Schöpfen und mit drei kompletten Blöcken antreten. Tolles Wetter, breites Kader also alles gleich wie am erfolgreichen Vorabend? Leider nicht ganz, stand einem mit dem SHC La Neuveville noch ein Gegner gegenüber, den man durchaus als spielstark und physisch stark beschreiben kann, traf man in diesem Spiel gegen einen Gegner dessen Beschreibung leider nicht druckreif ist, am harmlosesten wäre wohl noch unsportlich und primitiv. Versteckte Stockschläge, Schläge in den Unterleib, Provokationen aller Art und endlose Diskussionen mit den heute zeitweise überforderten Unparteiischen prägten das Spiel der Tessiner.

Dementsprechend verlief auch das Spiel, die Tessiner machten gar keine Anstalten als ob sie das Spiel gewinnen wollten, so war in diesem Abschnitt der grösste Gegner des Oensiger Schlussmanns die tiefstehende Sonne. Immerhin verlief das erste Drittel noch fair und man konnte mit einer komfortablen 3:0-Führung in die Pause gehen. Ohne wirklich zu überzeugen aber dennoch spielerisch klar überlegen, wollte man im zweiten Abschnitt noch einmal einen Zacken zulegen. Dies gelang allerdings nicht wunschgemäss, zwar ging man im Powerplay mit 4:0 in Führung, jedoch kamen die Tessiner durch einen Doppelschlag um Spielhälfte mehr oder weniger zufällig auf 4:2 heran. Wer nun denkt das die Gäste nun ihre Chance gewittert hätten und versuchen würden mehr für das Spiel zu tun der irrt sich, fortan war die Partie geprägt von Gehässigkeiten und endlosen Diskussionen.  Leider verpassten es die Schiedsrichter hier strikt durchzugreifen und somit sämtliche Provokationen bereits im Keim zu ersticken. So wurde der Rest des Spiels für die Roadies zu einer Geduldprobe, einerseits weil das Spiel tatsächlich eine Ewigkeit dauerte und andererseits, weil man sich stets vor irgendwelchen Attacken in Acht nehmen musste. Nichtsdestotrotz traf man noch sechsmal und konnte so einen nie gefährdeten 10:5 Sieg feiern. Unter dem Strich stehen drei Punkte, ein paar Blessuren und die Gewissheit das man nach dem nächsten Wochenende das leidige Thema Paradiso auch bereits wieder abgeschlossen hat für ein Jahr (ausser man ist nebenbei noch als Schiedsrichter tätig 😉).

 

 

Telegramm:  Oensingen Roadrunners I – Paradiso Tigers 10:5 (3:0 / 3:2 / 4:3)

SR: BIERI Stéphane / GULDIMANN Cyrill

Tore: 01:39 KANOBEL Fabian (ALTERMATT Ramon) 1:0; 13:20 UTZ Lukas (KOPP Raphael) (PP) 2:0; 14:32 KANOBEL Patrick 3:0; 25:15 UTZ Lukas (KANOBEL Patrick) (PP) 4:0; 27:28 BRUGHERA Dario (DELLA SANTA Roberto) 4:1; 30:08 DELLA SANTA Marco 4:2; 35:44 OLIVA Damian (KOPP Raphael) (PP) 5:2; 36:43 KANOBEL Patrick (KIPFER Remo) 6:2; 40:47 UTZ Lukas (PERREN Janis) 7:2; 41:40 BRUGHERA Dario (DELLA SANTA Marco) 7:3;  43:06 BIANCHI Luca 7:4; 44:8 KANOBEL Fabian (ALTERMATT Ramon) (PP) 8:4;  45:45 UTZ Lukas (KANOBEL Patrick) 9:4; STUCKI Zoran (BRUGHERA Dario) (PP) 9:5; 59:26 ZEMP Ueli (NIGGLI Kevin) (PP) 10:5

Strafen: Oensingen 10x 2min und 1x 5min (J. Perren) / Paradiso 15x 2min und 1x 5min (Barray) und 2x 10min (Della Santa R. & Bianchi)

Aufstellung Oensingen: Elmer (ab 30:08 Perren L.), Niggli, Fluri, Oliva, Zemp, Bongni, Kanobel P., Kanobel F., Altermatt, Kipfer, Kopp, Perren J., Utz

Bemerkungen: Oensingen ohne Buchwalder (verletzt), Müller (Ausland), Jorns (Militär)

 

 

IHC Oensingen Roadrunners I — SHC La Neuveville I

Sieg und Spektakel zum Saisonauftakt

Nachdem die letzte Saison doch eher enttäuschend früh geendet hatte und nach einer langen und intensiven Vorbereitungszeit, war es gestern Abend endlich so weit, das erste Meisterschaftsspiel der Saison 2018 stand bevor. Viel hatte man sich vorgenommen, viele Stunden hatte man bereits gemeinsam in der Turnhalle und auf dem Hockeyplatz verbracht und trotzdem war da dieses Ungewisse, diese Anspannung, diese Freude – kurz gesagt dieses Gefühl der Vorfreude auf eine neue Saison.  Bei perfekten Bedingungen empfing man den SHC La Neuveille, die Berner sind seit Jahren ein Spitzenteam in der 1. Liga und dementsprechend wartete sogleich ein erster Prüfstein auf die Roadies.  Da nebst Petrus auch die beste Armee der Welt ihren Beitrag zu einem gelungen Saisonauftakt beitragen wollte und P.Kanobel vorübergehend beurlaubt hatte, konnte Coach Flückiger auf drei komplette Blöcke zurückgreifen. Alles war also angerichtet für ein Hockeyfest, welches, dies soll bereits an dieser Stelle erwähnt werden, auch gefeiert wurde.

Blitzstart, Einbruch und der lange Weg zurück

Kaum war der Ball aus den Händen des Unparteiischen gefallen, ging es auch bereits los als gäbe es kein Morgen. Dabei waren es die Gastgeber, welche das Spieldiktat bestimmten und bereits in der Startminute einen Stangenschuss zu verzeichnen hatte, es sollte nicht der letzte bleiben an diesem Abend. Bereits nach weniger als drei Minuten wurde man für sein Startfeuerwerk belohnt und Altermatt traf nach herrlichem Zuspiel von F.Kanobel. Die Flucht nach vorne in den Startminuten kaschierte die defensiven Schwächen, welche die Hausherren in dieser Phase an den Tag legten. Doch als die Gäste den Druck erhöhten, war es offensichtlich, dass noch nicht alle Protagonisten in der neuen Saison angekommen waren, zwar kam man immer noch, primär bei schnellen Gegenstössen, zu Chancen aber es war in dieser Phase La Neuveville, welches mehr vom Spiel hatte. Die Gäste zeigten sich nicht nur, dass sie physisch äusserst stark sind, sondern waren auch äussert Effizient. Im Drei-Minutentakt erzielten sie Tore und kamen so bis zur 15 Minute zu einer 4:1 Führung. Dabei profierten sie allerdings auch von unglaublich vielen Fehlern der Heimmannschaft, mal war man nach einem Abpraller von Goalie Perren zu spät, mal verlor man die Zuordnung oder schaffte es nicht den Ball aus der eigen Zone zu bringen. Nachdem ein Timeout direkt nach dem dritten Tor ohne Wirkung blieb, sah sich Coach Flückiger nach dem vierten Tor gezwungen einen Torhüterwechsel vorzunehmen, in der Hoffnung dadurch einen Impuls setzten zu können. Dieser Wechsel und die dazu passenden Worte schienen ihre Wirkung nicht zu verfehlen, nun konnte man wieder an die Startminuten anknüpfen und vermehrt Druck auf das gegnerische Gehäuse ausüben, auch physisch war man fortan viel präsenter. Kurz vor der Pause konnte Kipfer den wichtigen Anschlusstreffer zum 2:4-Pausenstand erzielen.

Auch der Start in den zweiten Abschnitt verlief vielversprechend, doch auch hier wurde man kalt geduscht. Nachdem man eine Überzahlsituation nicht ausnutzen konnte, erzielten die Gäste bei einem Konter das 2:5 Danach konnte beide Teams je eine Überzahlsituation ausnutzen und so stand es zu Spielmitte 3:6. Nun folgte eine gewaltige Druckphase der Hausherren und der gegnerische Torhüter wurde unter Dauerbeschuss genommen, dieser wehrte sich jedoch vehement mit Händen, Füssen und der Hilfe seines Gehäuses gegen weitere Gegentreffer. Ganz nach dem Motto „steter Tropfen höhlt den Stein“ lancierten die Roadies Angriffswelle um Angriffswelle und wurden schlussendlich dafür belohnt, 5:6 hiess es zur Pause, leider nahm man sich mit einer Strafe gleich selbst den Wind aus den Segeln.

Der Start ins letzte Drittel zeigte die Wohl beste Eigenschaft der Berner an diesem Abend, sie nutzen Fehler und Undiszipliniertheiten der Oensiger gnadenlos aus, ein Prellball in Überzahl fand irgendwie den Weg in das Gehäuse von Elmer und so sah man sich gut 9 Minuten vor Schluss erneut mit einem Zwei-Tore-Rückstand konfrontiert.  Davon unbeirrt stürmten die Hausherren weiter nach vorne und suchten mit aller Kraft den Anschlusstreffer, die Gäste kamen nur noch vereinzelt zu gefährlichen Abschlüssen. Kurz vor und nach der Hälfte des Drittels wurde man endlich für seinen Aufwand belohnt, zweimal traf man nach sehenswerter Kombination im Powerplay.  Beide Mannschaften kamen danach in der regulären Spielzeit nochmals zu Chancen, ohne jedoch reüssieren zu können. So ging es mit einem 7:7 in die Verlängerung, dort hatten beide Mannschaften ihre Chancen, die grösste endete in den Schlusssekunden auf der Linie am Stock des Oensiger Schlussmanns und so musste das Penaltyschiessen entscheiden.  Nachdem die Gäste mit einem satten Handgelenkschuss vorgelegt hatten, konterte F.Kanobel mit einem nicht minder sehenswerten Abschluss und so stand es 1:1 nach zwei Schützen. Der nächste Berner, lief an und wählte erneut die Variante satter Handgelenkschuss, scheiterte jedoch damit an der Fanghand von Elmer. Auf Seiten der Oensiger war es danach Kopp, der seine Farben in Führung brachte, mit einem satten Schuss über die Fanghand des Gästekeepers. So musste Oesch als dritter Schütze bereits treffen, wollte er seiner Mannschaft eine Chance auf den Sieg waren.  Nach schöner Finte scheiterte er jedoch zu seinem Entsetzen an der Stockhand des bereits am Boden liegenden Elmer und so konnten die Roadies im ersten Spiel der Saison bereits ihren ersten Sieg feiern.

Ein hart erkämpfter und durchaus verdienter Sieg gegen einen starken Gegner sorgte für zufriedene Gesichter in den Reihen der Oensiger. Viel Zeit um sich auf den Lorbeeren auszuruhen bleibt jedoch nicht, bereits heute 07.04.2018 ist um 17:00 Uhr mit den Paradiso Tigers ein bisher noch ungeschlagener Gegner zu Gast am Jurasüdfuss.

Telegramm:  Oensingen Roadrunners I – SHC La Neuveville 8:7 n.P. (2:4 / 3:2 / 2:1 / 0:0 / 2:1)

SR: SCHÖNENBERGER Pascal / LAMBERT Daniel

Tore: 02:46 ALTERMATT Ramon (KANOBEL Fabian) 1:0; 05:56 OESCH Nicolas (MAURER Michaël) 1:1; 08:43 BRONNER Thierry (OESCH Nicolas) 1:2; 11:25 CORREVON Jari (ANASTASIA Enrico) 1:3; 14:58 MAURER Pascal 1:4 (PP); 19:42 KIPFER Remo (KANOBEL Patrick) (PP) 2:4; 22:56 MAURER Pascal (BRONNER Thierry) 2:5; 26:03 NIGGLI Kevin (KANOBEL Fabian) (PP) 3:5; 29:11 ANASTASIA Enrico (CORREVON Jari) (PP) 3:6;  35:58 ALTERMATT Ramon (KANOBEL Patrick) (PP) 4:6; 38:31  KANOBEL Patrick (KIPFER Remo) 5:6; 40:55 ANASTASIA Enrico (PULFER Mavrick) (PP) 5:7; 49:39 KOPP Raphael (PERREN Janis) (PP) 6:7; 52:33 KANOBEL Fabian (NIGGLI Kevin) (PP) 7:7

Penaltyschiessen: Maurer P. (trifft) 0:1; Kanobel F.  (trifft) 1:1; Maurer M. (Elmer hält) 1:1; Kopp (trifft) 2:1, Oesch (Elmer hält) 2:1.

Strafen:  Oensingen 6x 2min / La Neuveville 8x 2min

Aufstellung Oensingen: Perren L. (ab 15:10. Elmer), Niggli, Fluri, Oliva, Zemp, Bongni, Kanobel P., Kanobel F., Altermatt, Kipfer, Kopp, Perren J., Utz

Bemerkungen: Oensingen ohne Buchwalder (verletzt), Müller (Ausland), Jorns (abwesend)

 

 

IHC Oensingen Roadrunners I — Hurricanes Lenzburg I

Sieg im Spiel um die goldene Ananas

Nachdem man sich vor einer Woche die definitive Playoff-Teilnahme gesichert hatte, ging es im Spiel gegen Lenzburg vor allem darum die reine Weste nach der Sommerpause zu wahren und sich bereits auf die anstehenden Playoffs einzustimmen. Zwar bestand noch die Chance mit Schützenhilfe sich das Heimrecht sichern zu können, allerdings schätze man diese Chance eher als gering ein. So galt es sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren und die Qualifikation mit einem Erfolgserlebnis abzuschliessen. Wiederum konnte man auf über drei Blöcke zählen, dies trotz einigen Abwesenden.

Im Energiesparmodus ungefährdet zum Sieg

Die Marschrichtung gegen die im hinteren Tabellenbereich angesiedelten Lenzburger war klar, das Spiel selbst in die Hand zu nehmen und das Tempo zu bestimmen. Der Start in die Partie verlief allerdings eher schleppend und zudem wurde der Spielfluss durch einige Strafen gestört. Im ersten Drittel wurden gegen beide Mannschaften je vier kleine Strafen ausgesprochen, genügend Zeit also um die Special Teams zu trainieren. Das Boxplay funktionierte ausgezeichnet und trotz guten gegnerischem Überzahlspiel konnte man sich schadlos halten. Auch der Start in Überzahl gelang hervorragend, konnte doch bereits die erste Möglichkeit ausgenutzt werden.  Die restlichen Chancen blieben ungenutzt und zudem kamen die Gäste durch einen abgefälschten Schuss zum Ausgleich. So ging es mit einem mageren 1:1 in die erste Pause. Beim Pausentee war rasch ein erstes Fazit gezogen, eigentlich hatte man das Spiel im Griff und verzeichnete ein deutliches Chancenplus, trotzdem musste man noch einen Zahn zulegen und vor allem die Laufbereitschaft musste verbessert werden.  Das zweite Drittel war dann ein Abbild des ersten, jedoch ohne die vielen Strafen. Erneut konnte man durch ein Powerplaytor vorlegen, um dann nach einem gegnerischen Konter den Ausgleich hinnehmen zu müssen. So endete auch der zweite Abschnitt Unentschieden und die Teams verabschiedeten sich mit einem 2:2 in die Pause. Auch das Pausenfazit konnte getrost mittels copy & paste aus der ersten Pause übernommen werden. Der Start ins letzte Drittel gelang danach jedoch ausgezeichnet, nach weniger als zwei Minuten lag man mit 4:2 in Front, wiederum konnte man einmal im Powerplay reüssieren. Die Gegenwehr der Gäste war nun Grösstenteils gebrochen, trotz gefühlten 80% Ballbesitzt konnte man jedoch nichts Zählbares vorweisen. So war es erneut eine Überzahlsituation in dem der Schlusspunkt der Partie gesetzt wurde, Niggli konnte eine tolle Kombination zum 5:2-Endstand abschliessen. So gewann man letztlich mühelos und ohne grossen Effort eine Partie, der der Kehraus-Charakter deutlich anzusehen war.

Mit Siegesserie im Rücken und breiter Brust in den Viertelfinal

Da die benötigte Schützenhilfe ausblieb, beendet man die Qualifikation auf dem dritten Platz und verpasst dadurch das Heimrecht für die Playoffs, wenn auch nur denkbar knapp aufgrund der etwas schlechteren Tordifferenz. Im Playoff Viertelfinal trifft man nun auf die Léchelles Coyotes, ein bisher unbekannter Gegner.

Die Teilnahme an den Playoffs konnte schlussendlich mit einer sehr starken Rückrunde realisiert werden, in sechs Spielen konnten ebenso viele Siege realisiert werden. Die Form scheint zu stimmen und im Vergleich zum letzten Jahr kann man die entscheidende Phase der Meisterschaft mit einem nahezu kompletten Kader bestreiten. Nun gilt es in den verbleibenden Trainings die Intensität hoch zu halten und die optimalen Linienkombinationen zu finden, um dann in bester Verfassung nächsten Sonntag zum ersten Auswärtsspiel antreten zu können.

 

 


 

Telegramm: Oensingen Roadrunners I – Hurricanes Lenzburg 5:2 (1:1/1:1/3:0)

SR: Baumgartner / Lambert

Strafen:  6x 2min gegen Oensingen; 8x 2min gegen Lenzburg

Tore: 05:26 NIGGLI Kevin (KANOBEL Fabian) (PP) 1:0; 14:17 EGLOFF Oliver 1:1; 22:28 KANOBEL Patrick (KANOBEL Fabian) (PP) 2:1; 24:53 BOSSERT Mirco (JOYE Thierry) 2:2; 40:22 ALTERMATT Ramon (BONGNI Manuel) 3:2; 41:43 JORNS Luca (PP) 4:2; 56:40 NIGGLI Kevin (KANOBEL Patrick) (PP) 5:2;

Aufstellung Oensingen:  Elmer (ab 30:38 Perren), Niggli, Jorns, Bongni, Schneider, Zemp, Müller, Kanobel F., Utz L., Altermatt, Kipfer, Buchwalder, Oliva, Kanobel P.

Bemerkungen: Oensingen ohne Zürcher, Meister, Fluri, Sciuollo (abwesend)

 

IHC Oensingen Roadrunners I — SHC La Neuveville I

Mit deutlichem Sieg in die Playoffs

Letzten Samstag stand für die erste Mannschaft das zweite Spiel in Folge gegen einen direkten Konkurrenten um einen Playoffplatz auf dem Programm. Diesmal hiess der Gegner SHC LA Neuveville, die Berner reisten mit einem stark dezimierten Kader an und mussten zuletzt einige empfindliche Niederlagen einstecken. Das viel gepriesene Momentum lag also vor dem Spiel eindeutig auf Seiten der Roadies und man war gewillt daraus Profit zu schlagen. Da der Hockeyplatz bzw. die Bandenanlage beim letzten Herbststurm beträchtlichen Schaden erlitten hatte, wurde der Spielort kurzfristig nach Rothrist verlegt. Herzlichen Dank an dieser Stelle an den IHC Rothrist für das zur Verfügung stellen ihrer Infrastruktur und allen an der Organisation beteiligten Personen für ihren Einsatz. Im Gegensatz zur eignen Bandenanlage, war der Kader nahezu intakt und man konnte mit drei kompletten Blöcken und einem Ersatzmann antreten.

Verhaltenes Spiel, ohne gross in Bedrängnis zu kommen

Das Spiel wiederspiegelte die unterschiedlichen Vorzeichen nur bedingt, was vor allem am eher bescheidenen Auftritt des Heimteams lag.  Das eigene Spiel wirkte fahrig und unmotiviert, zudem passte man sich am Tempo der Gäste an. Diese waren ihrerseits kaum in der Lage Akzente zu setzten, waren sie doch insgesamt schlicht zu schwach besetzt. Trotz eher schwachem Auftritt kam man regelmässig zu Toren und konnte sich bis zur ersten Pause einen 5:2-Vorsprung herausarbeiten. Dabei widerspiegelten vor allem die beiden Gegentore den heutigen Auftritt, zweimal verlor man in der eigenen Platzhälfte einen Zweikampf auf Grund des zu légèren Zweikampfverhaltens und beides Mal konnte ein Berner alleine vor Elmer einschieben. Dementsprechend durchzogen war das Fazit zur Pause, ohne zu überzeugen jedoch auch ohne in Bedrängnis zu geraten spulte man sein Programm herunter. Die Forderung nach einer Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt wurde erhört und man konnte zwischenzeitlich bis auf 9:2 davonziehen. Das Spiel war längst gelaufen und der Gegner machte zu keiner Zeit den Eindruck, dass er dieses Spiel unbedingt gewinnen möchte. Kurz vor der Pause kamen die Gäste zu ihren zwei nächsten Toren, erneut verursacht durch Fehler und Passivität im Oensinger Defensivspiel. Im letzten Abschnitt fackelten die Roadies dann nicht mehr lange und innerhalb von weniger als 5 Minuten gelangen drei weitere Tore. Nun stellte man den Spielbetrieb grösstenteils ein und sehnte dem Ende des Spiels entgegen. Dies führte dazu, dass der Gegner doch noch zu einigen Möglichkeiten kam, welche vom eingewechselten Perren jedoch allesamt zunichtegemacht wurden. Erst etwas mehr als 90 Sekunden vor Schluss musste er sich doch noch bezwingen lassen. Selbst das letzte Tor der Partie konnten die Roadies für sich beanspruchen, F.Kanobel traf just mit der Schlusssirene zum 13:5-Endstand.

Playoff-Qualifikation geschafft, Playoff-Heimrecht in Reichweite

Mit diesem Sieg sichert man sich definitiv einen Playoffplatz und kann mit Schützenhilfe sogar noch den zweiten Platz, verbunden mit dem Heimrecht im Viertelfinal, erreichen. Nach durchzogenem ersten Teil der Saison läuft es seit der Sommerpause wie geschmiert und man konnte mittlerweile den fünften Sieg en suite feiern.

 


 

Telegramm: Oensingen Roadrunners I – SHC La Neuveville I 13:5 (4:2/5:2/4:1)

SR: Müller / Salzer

Strafen:  2x 2min gegen Oensingen; 5x 2min gegen La Neuveville

Tore: 04:28 MÜLLER Florian (KANOBEL Fabian) 1:0; 05:44 BUCHWALDER Beat (KIPFER Remo) 2:0; 06:13 WEBER Kevin (MAILLARD Marcel) 2:1; 07:41 BUCHWALDER Beat (KIPFER Remo) 3:1; 10:16 ZEMP Ueli (BUCHWALDER Beat) 4:1; 10:52 METTHEZ Julien (BURKHARD Florent) 4:2; 22:24 KANOBEL Fabian (FLURI Christoph) (SH) 5:2; 26:03 JORNS Luca (KANOBEL Fabian) (PP) 6:2; 26:53 SCIULLO Leandro (OLIVA Damian) 7:2; 29:33 ZEMP Ueli (BUCHWALDER Beat) 8:2; 35:12 ALTERMATT Ramon (FLURI Christoph) 9:2; 37:10 METTHEZ Julien (FAVRE Romain) 9:3; 38:14 ANASTASIA Enrico (FAVRE Romain) 9:4; 42:21 SCIULLO Leandro (OLIVA Damian) 10:4; 43:43 FLÜCKIGER Roger (KANOBEL Fabian) 11:4; 44:26 SCIULLO Leandro (MÜLLER Florian) 12:4; 58:24 ANASTASIA Enrico (BURKHARD Florent) 12:5; 59:59 KANOBEL Fabian (FLÜCKIGER Roger) 13:5

Aufstellung Oensingen:  Elmer (ab 40. Perren), Niggli, Jorns, Bongni, Fluri, Zemp, Müller, Kanobel F., Sciuollo, Altermatt, Flückiger, Kipfer, Buchwalder, Oliva

Bemerkungen: Oensingen ohne Zürcher, Meister (abwesend), P.Kanobel (RS)